Diagnose Demenz – Was nun?

Anfangs ist häufig das Kurzzeitgedächtnis und die Merkfähigkeit gestört. Damit können Betroffene und Angehörige recht schnell umzugehen lernen. Aber mit der Zeit verschwinden auch eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses. Das heißt, die Betroffenen verlieren mehr und mehr die Fähigkeiten, die sie sich während ihres Lebens angeeignet haben. Aufmerksamkeit, Sprache, Orientierung sowie Auffassungs- und Denkvermögen werden im Verlauf der Krankheit zunehmend beeinträchtigt. Daran erkennt man, das Demenz weitaus mehr als eine Gedächtnisstörung ist – der Mensch wie er einmal war, den gibt es nicht mehr.

Im zunehmenden Stadium der Krankheit sind die Betroffenen auf Unterstützung angewiesen. Alltägliche Routinetätigkeiten wie Körperpflege, Toilettengang oder gar Essen und Trinken sind nicht mehr allein möglich. Die ausgeprägte Störung des Gedächtnisses geht so weit, dass selbst nahe Verwandte nicht mehr namentlich benannt werden können und Orts- und Zeitgefühl verloren gehen. Auch plötzliche Stimmungsschwankungen, Aggressionen und Despressionen nehmen zu, denn die Gefühle sind nicht mehr kontrollierbar. Rechtzeitig auf professionelle Unterstützung zu setzen, ist wichtig damit Patient und Pflegekraft ausreichend Zeit haben sich kennenzulernen und aufeinander eingehen können.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie unverbindlich zu unseren Leistungen im Betreuungs- und Pflegebereich. 

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